Halle gesperrt – Keine Skigymnastik

Die Stadt Kuppenheim hat die Sporthalle an der Favoriteschule vorübergehend wegen eines Problems mit dem Trinkwasser gesperrt. Unser Montagstraining muss daher leider ausfallen.
Wir hoffen, dass sich die Sperrzeit auf maximal zwei Wochen beschränkt, wie die Stadt in Aussicht stellt.
Wir informieren an gleicher Stelle, wenn sich etwas neues ergeben hat.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019

Am Donnerstag, 21.11.2019 um 20:00 Uhr findet im Tennis-Clubhaus in Kuppenheim die Jahreshaupt­versammlung der Ski-Freunde-Kuppenheim e.V. statt.
Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stehen der Rückblick auf die Jahresaktivitäten sowie Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Die Tagesordnung lautet wie folgt:

TOP 1   Begrüßung – Vorstellung der Tagesordnung                
TOP 2   Gedenken an verstorbene Mitglieder
TOP 3   Berichte der Ressortleiter
TOP 4   Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
TOP 5   Entlastung des Vorstandes für das abgelaufene Jahr
TOP 6   Behandlung diverser Anträge
TOP 7   Ehrungen für 25- 40- und 50-jährige Mitgliedschaft
TOP 8   Beschließung und Verabschiedung

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis eine Woche  vor Beginn der Versammlung schriftlich oder mündlich bei der Vorstandschaft eingereicht werden.

Januarfreizeit 2020

Unsere Familien-Skifreizeit in den Weihnachtsferien führt uns auch in 2020 wieder ins
Skigebiet Schladming und ins Hotel Reißlerhof nach Gröbming.

Genaue Infos zur Freizeit vom 02.-06.Januar 2020 und das Anmeldeformular findet Ihr hier:

Hoch hinaus beim Kinderferienprogramm

Die Jugend der Ski-Freunde beteiligte sich auch in diesem Jahr am Kinderferienprogramm der Stadt Kuppenheim und durfte am Samstag, den 27. Juli 2019 mit 21 jungen Wilden in den Sprungpark fahren. In sechs Fahrzeugen ging es um 9 Uhr los Richtung Remchingen, wo wir sogar überpünktlich ankamen, was den Kids noch eine beeindruckende Runde Achterbahn-Quartett und genügend Zeit für ein Gruppenfoto ermöglichte.

Nachdem alle Kinder passende Sprungsocken und eine kleine Einweisung bekommen hatten, konnte direkt losgesprungen werden. Im Sprungpark gibt es viele Möglichkeiten, ein Trampolin zu nutzen, zum Beispiel um den Basketball in extrahohe Körbe zu befördern. Über weitere aneinandergereihte Trampoline hinaus, können experimentierfreudige Springer mit Salto, Schraube oder als Superman nicht nur in Luftkissen sondern auch in riesige Schnipselgruben hüpfen, aus welchen wir die Kleinsten das ein oder andere Mal herausgezogen haben.

Auf einem mit Sicherheitsnetz umrandeten Trampolinplatz spielten wir auch gegen andere Besucher immer vier gegen vier Völkerball oder duellierten uns auf einem Schwebebalken mit gepolsterten Stäben. Eine besondere Herausforderung stellen die Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen dar, die uns allen das Gefühl gaben, selbst ein Ninja Warrior zu sein. Das Highlight mit zahlreichen Zuschauern im Sprungpark ist das Springduell, bei welchem sechs wagemutige Springer auf kleinen gepolsterten Hockern stehen und einem sich drehenden Hindernis ausweichen müssen. Wer nicht hoch und schnell genug springt, fällt herunter und ist ausgeschieden. Die Betreuer stellten fest, dass man sich auch als Erwachsene/r im Sprungpark gut amüsieren kann und waren für jeden Spaß zu haben. Besonders ermöglicht wurde dies durch vorbildliche Kinder, die sich ausnahmslos an die Regeln hielten und mit denen wir sehr viel Spaß hatten.

Am Ende der 90 Minuten Sprungzeit durften alle die Sprungsocken als Erinnerung oder für weitere Ausflüge in den Sprungpark behalten. Der Stau auf der Rückfahrt wurde fast ausschließlich gekonnt umfahren, weshalb wir um Punkt 13 Uhr wieder am Cuppamareparkplatz eintrafen. Vielen Dank an alle Fahrer und Betreuer, an den Sprungpark Remchingen und natürlich an alle Teilnehmer, die den Tag auch für uns zu etwas Besonderem gemacht haben. Bis nächstes Jahr!

Abenteuerwanderung für Groß und Klein ein Bombenerfolg!

Knapp 50 Teilnehmer im Alter zwischen 2 ½ und 70 Jahren waren pünktlich am Startpunkt. Dabei hätte eine junge Familie mit Kleinkind und Kinderwagen fast zurückbleiben müssen, aber der junge Vater packte die Kleine kurzerhand einfach auf den Rücken – und los ging’s Richtung Krebsbach. Der Hinweis „durch Dick und Dünn“ war teilweise nicht richtig ernst genommen worden und so wurden Sportschuhe bei einer Bachüberquerung schnell nass, wenn sie dies nicht schon vorher im Unterholz geworden waren. Aber das war alles kein Problem für die abenteuerlustige Wandertruppe.
Immer wieder wurden Stopps eingelegt, damit „Helfer“ Andreas als Schlusslicht der fast 50m langen „Indianerreihe“ Rückmeldung machen konnte.
Beim Steineklopfen im Muschelkalk-Steinbruch gab es dann auch tolle Erfolge: 4 Kinder mit Fossilienfunden wurden auf der Dornwiese zusätzlich prämiert. Beim Aufstieg vom Steinbruch in alpinem Gelände wurde hochgeschoben, ausgerutscht und hochgezogen und mancher hatte dreckige Hosen bekommen. Dabei hatten etliche Erwachsene mehr Konditionsprobleme als die Kinder, die eifrig durchs Unterholz schlüpften.
Am Ende war die Wanderung ein riesiger Erfolg für Teilnehmer und Leiter und es kam einhellig der Ansporn für neue Ideen im nächsten Jahr!
Klaus Sieb

1. Mai – Tag der Arbeit oder unnützer Feiertag ?

In den letzten Tagen wurde der 1. Mai als gesetzlicher Feiertag in den Medien kritisch hinterfragt, da zunehmend weniger Menschen mit den Arbeitnehmervertretungen auf die Straße gehen, um für bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Entlohnung zu kämpfen.
Die Ski-Freunde sehen den 1. Mai aus einer anderen Perspektive: Für uns ist der 1. Mai ein Tag der Arbeit, aber – wie in diesem Jahr – wahrlich auch ein Feiertag! Dank des fantastischen Wetters und der schier zahllosen Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger. Eine Besucherin stellte augenzwinkernd fest, dass wir den 1. Mai „in diesem Jahr perfekt gelegt“ hätten. Und in der Tat, er hätte besser nicht liegen können – Petrus sei’s gedankt!
Danken möchte ich insbesondere allen Besuchern, die uns mit ihrem Besuch bei der Förderung der drei wichtigsten Säulen unserer Vereinsarbeit – heute sagt man „Core Business“ – massiv unterstützten: Skischule, Jugendarbeit und generationenübergreifendem Breitensport.
Das Team, das ihnen den Besuch auf der Dornwiese so angenehm wie möglich gestalten möchte, hat skifreunde-typisch wieder super performt! – klasse Zusammenarbeit, tolle Stimmung, alles ging Hand in Hand, so macht Festbetrieb Spaß – Danke an euch alle – allen voran Organisator Andreas Gerber.
Unseren Lieferanten – und das ist nicht abgesprochen – möchte ich ebenfalls an dieser Stelle herzlichen Dank sagen. Ohne die Top-Ware von Seeger und Brezel-Böhmer und ohne deren enorme Flexibilität und Hilfsbereitschaft, hätten wir unsere Gäste nicht so bedienen können. Ganz besonderen Dank nicht zuletzt an eine andere Art „Lieferant“: den 30 Kuchenspendern, die eine grandiose Auswahl toller Kuchen spendeten und ohne deren Engagement etwas Wesentliches auf der Dornwiese und in der Kasse der Ski-Jugend gefehlt hätte. Es war kein Kuchen zu viel – bis auf das letzte Stück war alles weg! – auch wenn wir hinter der Theke zugegebenermaßen ab und zu selbst etwas genascht haben. Wir hoffen, dass unseren Besuchern der Aufenthalt bei uns so gut gefallen hat, dass sie uns auch am kommenden 1. Mai – vielleicht auch bei nicht ganz so gutem Wetter – auf der Dornwiese wieder besuchen kommen!
Frank Maier, Vorstand

Ski-Freund Thomas Kolb spielt für Kinder in Bolivien

Benefizkonzert – Sonntag, 31. März 2019, 18 Uhr – St.-Sebastianhaus 

Eintritt frei (Spenden erbeten)

Die Kolb-Dynastie in Kuppenheim hat nicht nur Schuhmacher, versierte VerkäuferInnen für Schuhe und Bergsportartikel sowie SkifahrerInnen hervorgebracht, sondern mit THOMAS KOLB auch einen ausgezeichneten Berufsmusiker. Thomas ist es gelungen, acht Musiker aus der Region um sich zu scharen, um am letzten Sonntag im März in seiner alten Heimatstadt Kuppenheim ein Konzert für ein Kinderarbeiter-Projekt von terre des hommes zu geben. Alle Musiker verzichten auf ihre Gage und hoffen, dass ein stattlicher Erlös für die „kleinste Gewerkschaft der Welt“ zusammenkommt.

Evolver-Band spielt für Kinderarbeiter-Projekt in Bolivien       

In Karlsruhe als Geheimtip gehandelt, schaffte es die neun­köpfige Band Evolver letztes Jahr sogar aufs Vorfest in Karlsruhe und konnte dort das bunt gemischte Publikum begeistern. Das Repertoire der Band ist eine tanzbare Mischung aus Acidjazz, Funk und Soul. Zur Songauswahl gehören Stücke von Lonnie Listen Smith, Gil Scott Heron, Jamiroquai, Amy Winehouse und Corduroy – teils original gespielt, teils neu interpretiert. Dabei vermischen sich die afroamerikanischen Stilrichtungen Blues, Rhythm & Blues und Gospel mit den Weiterentwicklungen Soul, Jazz, Funk, Hip Hop, Rock und auch vielen Latin-Elementen zu einem heißen Groove-Gemenge

Die Besetzung: Thomas Kolb (Gitarre), Patrick Wingert (Vocals), Bernd Knorr (Trompete), Ulrich Drgalla (Saxophon), Oliver Geiger (Posaune), Helge Schaar (Drums), Daniel Westermann (Keyboard), Thomas Jachmann (Percussions) und Jochen Pregger (Bass). Info: www.evolver-band.de

Bewirtung mit orientalischen Leckerbissen…

… – ein Beispiel für gelebte und gelungene Integration. Vor der Veranstal­tung und in der Pause wird der Türkische-Schul-Elternverein Gaggenau, wie schon mehrmals für terre des hommes, orien­talische Köstlich­keiten anbieten.

Projekt: Bolivien schafft einen neuen Ansatz

In der alten Minenstadt Potosí (in den Anden, 4.000 m hoch gelegen) arbeiten etwa 7.000  Kinder von klein auf, um Geld für den eigenen Lebensunterhalt und den ihrer Familien zu verdienen. Sie streifen durch die Städte als Schuhputzer, tanzen und singen für Busreisende, packen in der Landwirtschaft mit an, arbeiten in Haushalten oder schuften in den Minen. Für die meisten Kinder ist Arbeit jedoch die einzige realistische Möglichkeit, der bitteren Armut zu entfliehen. 

Die Kinder aus verschiedenen Gewerben haben sich in Potosi  zusammengeschlossen und wollen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und  Eigenbetriebe gründen. Die Kinderarbeiter gehen aktiv auf die Straße, um für die Anerkennung und Achtung ihrer Arbeit zu demonstrieren. Nur wenn sie als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft akzeptiert werden, wird sich auch an ihrer Misere etwas ändern.

Kinderarbeit unter 14 Jahren ist nach internationalen Menschenrechten verboten. Doch in Bolivien ist sie in der einheimischen Kultur tief verwurzelt und in vielen Fällen für Familien überlebenswichtig. Verbote und Gesetzestexte alleine helfen nicht, die Lage der arbeitenden Kinder zu verbessern. Seit 2014 gib es nun einen neuen gesetzlichen Ansatz, Kinderarbeit grundsätzlich nicht zu verbieten, sondern unter staatlichen Schutz zu stellen. Kinderarbeitsplätze sind bei einer Ombudsstelle genehmigungspflichtig anzumelden – und soziale Leistungen, genügend Freizeit und der Schulbesuch müssen garantiert sein.  

Kleinste Gewerkschaft der Welt

Im Gesetzesprozess hat die Kindergewerkschaft NATs aktiv mitgewirkt. Präsident Evo Morales, der ehemals selbst als Kind arbeiten musste, unterstützt die Initiative höchstpersönlich, und terre des hommes hilft ihnen dabei, sich für ihre Kinderrechte in Bolivien stark zu machen.

Die Kindergewerkschaft ermöglicht nahezu 100 Prozent der Kinderarbeiter in Potosi eine Schulbildung. Kinder im Bergwerk (es sind immer noch 150) werden vor gefährlicher Arbeit und Hausmädchen vor sexuellen Übergriffen geschützt. Schuhputzer und Landarbeiter im Kindes- und Jugendalter werden über ihre Rechte aufgeklärt. Und für Jungen und Mädchen gibt es eine Ausbildung und Arbeit in einer Bäckerei bzw. Konditorei.

Zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Potosi sind in der Gewerkschaft NATs organisiert und erreichen damit 7.000 der Gleichaltrigen in der Bergarbeiterstadt. Ihre Arbeit genießt mittlerweile Vorbildcharakter im ganzen Land, selbst Gruppierungen in den Nachbarländern Südamerikas zeigen Interesse an dem Erfolg versprechenden Projekt. Info: www:tdh-ag.de/murgtal